Produktivität

Erfolgsgarant Frühes Aufstehen: Warum es Dich produktiver macht

Frühes Aufstehen als Erfolgsgarant
Veröffentlicht von Kevin Manthey

Lass mich raten. Du schläfst gerne aus? Zugegeben, das ist auch recht leicht zu erraten. Doch wenn du diesen Artikel anklickst, möchtest du das ändern und stattdessen produktiv sein.

Richtig?

Frühes Aufstehen klingt erstmal… naja nicht so toll. Doch erst einmal dran gewöhnt, bieten dir die frühen Morgenstunden ein unglaubliches Potential eines freien Raumes. Ein großer Zeitraum nur für dich.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie auch du zum Frühaufsteher wirst! Erhalte praktische und sofort anwendbare Tipps, damit du morgens auch wirklich aus dem Bett kommst. Sei produktiv während der Rest noch schläft!

Warum frühes Aufstehen besser als ausschlafen ist

Leistung ist gleich Potential minus Störungen.

Frühes Aufstehen beseitigt bereits automatisch den Großteil der Störungen und Ablenkungen. Hast du dir Ziele gesteckt, weißt du jede Stunde deines Tages zu schätzen. Jede einzelne Minute ist für den Fortschritt Gold wert. Vor allem den Fokus aufrechtzuerhalten ist im Alltag recht schwer.

Die Lösung?

Gehe den Störfaktoren aus dem Weg.

Ja. Es ist wirklich so simpel.

Nutze die ruhige Stimmung am Morgen, um konzentriert ein Buch zu lesen. Schreibe ein paar Worte in ein Notizbuch oder habe eine eigene Morgenroutine. Doch tu eines:

Gönn dir Zeit für dich und deine Ziele!

Vielleicht gehörst du noch dazu. Um 5 Uhr liegt der Großteil noch im Bett und schläft. Wer zu dieser Zeit wach ist, arbeitet. Abgesehen von Wochenenden sind zu diesen Zeiten WhatsApp-Nachrichten Mangelware. Nun gut, der Kommunikationsmangel lässt sich natürlich auch in Fokus ummünzen.

Jetzt ist also die Gelegenheit!

Vor allem in den Morgenstunden sind die meisten von uns am fittesten und haben die größte Motivation. Sprich: Ideale Voraussetzung für Produktivität!

Zudem schenkt die frühes Aufstehen täglich Zeit für dich selbst.

Niemand stellt Erwartungen. Keiner verlangt etwa. Um erfolgreich zu sein ist nun die Gelegenheit gekommen, dein Umfeld zu überholen!

Egal ob du produktiv bist und eigene Projekte vorantreibst. Ein Buch liest. Dich mental stärkst. Du bist den anderen täglich einen Schritt voraus.

Wie du zum Frühaufsteher wirst

Kommen wir vom Warum zum Wie .In diesem Abschnitt verrate ich dir Tipps und Wege, wie auch du dauerhaft zum Frühaufsteher wirst. Doch vorab möchte ich dir von meinem Weg erzählen und wie ich es geschafft habe.

Mein Weg als ehemaliger Langschläfer

Früher habe ich oft bis spät in die Nacht meine Zeit am Computer verbracht. Meistens habe ich Texte geschrieben und Musik produziert. Viel umgesetzt habe ich jedoch nicht. Wirklich frustrierend. Denn Stillstand war schon immer meine größte Sorge und ist noch heute mein Endgegner. Bis ich das frühe Aufstehen für mich entdeckt habe, war ich recht unproduktiv – sozusagen gefangen in einer Unproduktivitätszone

Anfang 2017 beschloss ich sehr viel in meinem Leben zu ändern. Letzendes übernehme ich seitdem volle Verantwortung für das, was in meinem Leben geschieht. Als meine erste Änderung nahm ich meinen Schlaf ins Visier. In der Regel hielt ich mich abends so lange wie möglich wach, weil ich keine Lust auf den nächsten Tag hatte. Dementsprechend kam ich morgens nur schwer aus dem Bett. Müdigkeit war mein Dauerbegleiter. Nachdem ich mir Ziele gesetzt habe, änderte sich dies im Handumdrehen.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie unglaublich geil dieses Gefühl ist, um 11 auf die Uhr zu schauen mit dem Bewusstsein, bereits etliche Stunden produktiv gewesen zu sein. Möglich macht mir dies meine Morgenroutine, die um 5 Uhr beginnt und knapp zwei Stunden andauert. 

So wirst du zum Frühaufsteher

Mit etwas Geduld und Motivation wirst auch du zum Frühaufsteher.

Beachtest du oben drauf folgende 4 Tipps fällt die Umsetzung schon etwas leichter!

1. Beginne in kleinen Schritten

Denn je kleiner du mit der Gewohnheit beginnst, desto leichter fällt es die Umstellung langfristig durchzuziehen. Es braucht etwas Zeit bis eine neue Gewohnheit manifestiert ist. Nach etwa 2 Wochen bist du schon gut dabei. Spätestens nach zwei Monaten solltest du dich aber daran gewöhnt haben.  

Idealerweise stellst du den Wecker 15 Minuten früher als zurzeit.

Ist die erste Woche geschafft und du bist immer noch von der Idee überzeugt, stehst du weitere 15 Minuten früher auf.

Diesen Vorgang wiederholst du bis die gewünschte Aufstehzeit erreicht ist.

2. Habe eine Aufgabe vor Augen

Ein anderer wichtiger Punkt spricht die Motivation an.

Mit einem Sinn im Hinterkopf kommst du weitaus leichter aus dem Bett. Am besten planst du bereits am Vorabend, was du am nächsten Morgen erledigen möchtest. So stellt sich dein Unterbewusstsein schon darauf ein und du hast morgens eine Orientierung.

Alternativ baust du dir deine eigene Morgenroutine. Ich persönlich trinke jeden morgen eine Tasse Kaffee während ich Bücher lese und im Anschluss etwas Sport treibe. Es gibt Tage da freue ich mich förmlich, morgens aufzustehen damit ich in die Morgenroutine starten kann. Vor allem auch weil es Kaffee gibt.  

3. Hol dir morgens Energie zurück

Als kleinen Tipp zum Aufwachen empfehle ich dir folgendes.

Trink sofort nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser.

Zum Anfang bereitest du es dir bereits am Abend vor und stellst das Glas direkt neben deinen Wecker. Während der Nacht dehydriert der Körper und verliert wichtige Salze.

Mit einem großen Schluck Wasser hilfst du ihm auf die Sprünge.

4. Habe einen optimalen Schlafrhythmus

Es lohnt sich einmal mit dem Thema Schlaf auseinanderzusetzen.

So kommt es nicht unbedingt auf die Stundenanzahl an wie erholt wir sind. Stattdessen sind die Schlafzyklen ausschlaggebend. Meistens dauert ein voller Zyklus 90 Minuten. Mehr zum Thema optimaler Schlaf.

Frühes Aufstehen hat viele Vorteile. Doch nicht jeder ist dazu geeignet. Falls dein Biorhythmus komplett gegen dich ist, kann man leider nicht viel machen. Sich dazu zwingen bringt nichts.

Warum frühes Aufstehen produktiver macht

Warum es dich produktiver macht?

Was sollst du denn sonst machen? Um 7 Uhr morgens Fifa spielen macht kein Spaß (es sei denn du hast die Nacht durchgemacht).

Bist du erst einmal richtig wach, kommt die Motivation von ganz allein. Hast du außerdem schon Aufgaben für den Tag vorbereitet, ist die Produktivität schon greifbar nah!

Jetzt heißt es überwinden und einfach starten. Such dir eine Aufgabe auf und fang an!

Vielleicht kennst du schon das Prinzip „eat that frog“. Falls nicht, dann stell dir doch einmal folgendes Szenario vor:

Du hast gerade die nervigste Aufgabe des Tages erledigst und schaust auf die Uhr. Vielleicht war es sogar etwas, was du bereits Tage vor dir hergeschoben hast. Endlich fertig!

Ich war in der Anfangszeit oftmals sehr überrascht.

Nach drei Stunden intensiven lernen hatte ich das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Ich schaute auf die Uhrzeit und konnte es nicht glauben. Ich hatte tatsächlich noch den gesamten Tag vor mir. Normalerweise lag ich noch im Bett oder kämpfte mit mir, um in den Tag zu starten.

Frühes aufstehen machte mich deutlich produktiver!

Normalerweise neigen wir dazu, nervige und zugleich wichtige Aufgaben vor uns herzuschieben. Egal wie produktiv du bist. Im Hinterkopf trägst du diese Aufgabe mit dir rum. Auf Dauer kostet es Unmengen an Fokus. Mach es dir zur Gewohnheit, die unbeliebteste Aufgabe direkt am Morgen zu erledigen. Nach Abschluss der Aufgabe denkst du „wenn ich das geschafft habe, schaffe ich den Rest auch“. Eat that frog und du gehst motiviert durch den Tag!

Allein dadurch wirst du schon automatisch produktiver.

Zudem verleiht frühes Aufstehen deinem Tag eine Struktur. Dein Gehirn mag Gewohnheiten und funktioniert in einem gewohnten Umfeld am besten. Dazu zählt auch die Tageszeit.

Fazit: Lange aufbleiben ist langweilig

Lange wachzubleiben ist langweilig.

Zumindest empfinde ich das heutzutage so. Früher verbrachte ich abends viele Stunden vor dem Fernseher. Später dann am Smartphone. Immer begleitet von der Angst, etwas verpassen zu können. Doch ich durfte feststellen, dass es abends nicht viel zu verpassen gibt. Stattdessen liegt mein Fokus nun auf den Morgenstunden. Damit hat sich in meinem Leben viel geändert und ich bereue es im Rückblick nicht.

Natürlich läuft nach auch dem Wandel zum Frühaufsteher nicht alles perfekt. Es wird immer unproduktive Zeiten oder Tage geben, an denen du nicht aus dem Bett kommst. Das ist bei mir nicht anders. Doch im Vergleich zu meiner Zeit als Spätaufsteher bin ich deutlich produktiver geworden. Zudem hat mein Tag durch meine Morgenroutine eine Struktur gewonnen, die ich nicht mehr missen möchte.

Zum Abschluss möchte ich dir raten, es einfach mal auszuprobieren.

Ich habe nun beide Wege, das frühe sowie das späte Aufstehen über Jahre kennengelernt. Die Vorteile des frühen Aufstehens überwiegen aus meiner Sicht die des Spätaufstehens enorm.

Was ist deine Meinung zum Frühaufstehen?  

Über den Autor

Kevin Manthey

Steht auf Optimierungen und mag es produktiv zu sein. Manchmal aber auch nicht. In seinem Blog erfährst du, ob er in letzter Zeit wirklich produktiv war oder schon wieder die Zeit verschwendet!

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