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Wie wir für zu wenig Geld unser wertvolles Wissen verkaufen

Wie wir für zu wenig Geld unser Wissen verkaufen Blog
Veröffentlicht von Kevin Manthey

Hast du dich jemals gefragt, wie viel dein gesammeltes Wissen wert ist? Für viele von uns scheint es total normal zu sein, die eigene Lebenszeit sowie das Wissen verkaufen zu müssen. Bildung ist ein wertvolles Mittel, um Probleme zu lösen. Je spezieller und aufwendiger die Lösung desto wertvoller ist deine Fertigkeit. Nun gibt es viele Wege, Problemlösungen zu finden und anzubieten.

Doch wirst du für das, was du leistest wirklich entsprechend bezahlt?

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Wie andere dein Wissen verkaufen

Als Arbeitnehmer verkaufst du deine Fähigkeiten unter Wert. Für ein Unternehmen stellt eine Arbeitskraft eine Investition dar. Deine Bildung sowie Fertigkeiten werden als Teil des Systems gewinnbringend eingesetzt. Du selbst wirst dabei untergeordnet und gibst einen Teil deiner Kontrolle ab.

Sie nutzen deine Fähigkeiten und verdienen Geld, indem sie dein Wissen verkaufen. Einen Teil dieses Geldes erhältst du im Austausch des Geldes.

Wissen fuer mehr Geld verkaufen Blog

Warum nicht 100 % bekommen, von dem was du eigentlich verdienst?

Natürlich hat es einige Vorzüge, Arbeitnehmer zu sein. Die Sicherheit einer regelmäßigen Zahlung oder Lohnfortzahlung während des Urlaubs oder einer Krankheit sind wertvolle Arbeitnehmerrechte in Deutschland, die die meisten gar nicht zu schätzen wissen.

Dennoch stellt es im Zuge der Digitalisierung zunehmend ein Risiko dar, wenn du nur eine Einkommensquelle besitzt. Ein Job kann heutzutage schneller wegfallen, als einem lieb ist.

Mit einem Nebeneinkommen bist du für diesen Fall gut vorbereitet.

Mit geringem Risiko die Möglichkeiten erweitern

Eine risikoferne Möglichkeit liegt darin, sich als Angestellter nebenbei selbstständig zu machen.

Dazu nimmst du eine deiner Leidenschaften oder etwas, das dir Spaß machst und lernst, wie du im Internet Geld verdienst.

Neben der Tatsache, dass wir Kontrolle abgeben und jemand mit unserer Zeit Geld verdient, bist du als Arbeitnehmer in der Regel ortsgebunden. Zudem sind nur geringe Einkommenssprünge möglich und durch die fehlende Kontrolle über die Fähigkeit besteht laufend die Gefahr durch Unter- oder Überforderung krank zu werden.

Leider geht vielen im Laufe der Karriere der Lebenssinn verloren und das Leben wird mehr ertragen als gelebt.

Deine Zeit ist mehr wert als ein Stundenlohn

Lebenszeit ist begrenzt, Geld nicht.

1 Euro ist jederzeit ersetzbar und in einem Jahr vermutlich weniger wert als heute. Im Gegensatz dazu ist jede Sekunde, jeder Moment, einzigartig.

So einzigartig wie Ideen.

Womit wir zum Punkt kommen: In der heutigen Zeit sind Ideen wertvoller denn je.

Wir leben schließlich im Zeitalter der Informationen. Nie war es einfacher, Wissen zu verkaufen. Im Internet wirst du immer auf Menschen treffen, denen du in einer Hinsicht voraus bist.

Genau an diese Leute kannst du dein Wissen verkaufen. Dafür brauchst du nicht einmal ein eigenes Produkt, welches du gegen Bezahlungen anbietest. Eine Möglichkeit besteht zum Beispiel im Affiliate Marketing.

Statt die Stunden gegen einen Lohn zu tauschen, ist die Arbeit ohne Bezahlung auf lange Sicht deutlich lukrativer. Werke wie Texte, Audiodateien oder Videos bleiben für die Ewigkeit. Sie fangen an für dich zu arbeiten und Geld zu verdienen, nachdem die Arbeit abgeschlossen ist.

Ein geschriebener Text kann unendlichfach gelesen werden. Gleichzeitig. Es lässt sich wunderbar vervielfachen. Im Internet geschieht dies sogar automatisiert.

So kann ich durch den Text zu dir sprechen, ohne dass ich anwesend sein muss.

Geld und Zeit entkoppeln

Manchmal reicht nur ein Blogartikel oder ein Video aus, damit du damit ausreichend Einnahmen für den kompletten Monat erzielst.

So einfach wie es sich anhört, ist es natürlich nicht. Dazu sind viel Arbeit und noch mehr Lernbereitschaft erforderlich. Doch das Schöne daran ist, dass es möglich ist und das für nahezu jeden. Immer wenn du bei der Umsetzung auf ein Problem stößt, findest du im Internet die passende Lösung dazu.

Bleiben wir beim Beispiel eines Blogs.

Sagen wir du veröffentlichst in den nächsten 2 Jahren 100 Artikel. Der erste wird vermutlich schrecklich sein. Der fünfte schon etwas besser. Nach 50 Texten hast du langsam den Bogen raus.

Nachdem du etliche Artikel veröffentlich und geteilt hast, sollte bereits erstes Feedback vorhanden sein. Nutze dies und lerne dazu. Setze es in neuen Texten um und optimiere die alten Blogs.

Lerne, was SEO ist oder wie du anderweitig Besucher auf deine Seite lockst. Verfügst du regelmäßig über Besucher ist es an der Zeit, die Webseite zu monetarisieren. Optimiere deine Artikel so lange, bis sie viele Nutzer erreicht und verwandle die Besucher in Kunden um.

All das kannst du lernen, indem du danach suchst. Es gibt zahlreiche Bücher, Blogs und Videos zu diesem Thema.

Manchmal reicht schon 1 Blogartikel aus, um monatlich 4-Stellig (oder sogar noch mehr) zu verdienen.

Je mehr du produzierst, desto höher sind deine Chancen.

Doch um das umzusetzen, muss du dich zunächst daran gewöhnen, für 0 Euro/Stunde zu arbeiten. Meine erste Webseite war erst nach über 1,5 Jahren profitabel und es dauerte knapp 2,5 Jahre, bis ich insgesamt mehr damit verdient als investiert habe.

Die Alternative: Freiheit, Arbeit und Ziele selbst zu bestimmen

Jeder Arbeitnehmer kam sicherlich schon in den Genuss, eine Arbeit zu erledigen, auf die man so gar keine Lust hat. Sei es einen Kunden zu bedienen, mit dem du bereits dauern schlechte Erfahrung gemacht hast oder eine Tätigkeit, die dich auslaugt und dir selbst überhaupt nichts bringt.

Im Gegensatz dazu macht dich die Entscheidungsfreiheit glücklich(er).

Du verwendest deine eigene Zeit für eigene Ziele. Statt die Arbeitsstunden in die Träume deines Chefs zu investieren, nutzt du sie selbst.

Selbstständige haben die Möglichkeit, Aufträge auszuschlagen, wenn sie die Arbeit nicht reizt. Noch besser: unliebsame Arbeit kann jederzeit outgesourct werden und du erledigst den Teil der Arbeit, der dir liegt.

Manche nennen das auch, das Hobby zum Beruf zu machen.


Passend dazu:

Zum Blog: Wie du dich nebenbei Selbstständig machst


Weiterhin hebelst du deinen Output mit der Auftragsvergabe. Du schaffst mehr Arbeit in weniger Zeit. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf dein Einkommen aus. Statt Lebenszeit und Wissen zu verkaufen, nutzt du es selbst und kaufst dir wertvolle Zeit dazu.

Das sind Erfolgserlebnisse, die dir keiner nehmen kann. Ein weiterer positiver Nebeneffekt liegt darin, dass dein Selbstvertrauen steigt.

Mit der 3-F-Regel dem Erfolg nähern

Aus dem Buch „Raus aus dem Stundenlohn“ von Oliver Pott habe ich zum ersten Mal von der 3-F-Regel gehört.

Hinter den 3 F verstecken sich die Begriff „Fame“, „Fortune“ und „Fun“.

Die 3-F-Regel besagt, dass alle 3 Bereiche voneinander profitieren, solange du dich auf einen Teil davon fokussierst.

Sagen wir, du arbeitest an etwas, was dir Spaß macht. Dann profitieren im Laufe der Zeit auch dein Bekanntheitsstatus oder Vermögen davon. Wichtig ist, dass du dies auf deinen Fachbereich beziehst.

Arbeitest du an deinem Vermögen, wird sich dies auf den Spaß in deinem Leben auswirken und schafft zudem die Möglichkeit, deinen Bekanntheitsstatus zu etablieren. Konzentrierst du dich wiederum auf die Bekanntheit, so profitieren die beiden Kreise des „Fortune“ und „Fun“ davon.

Worauf wartest du also noch?

Über den Autor

Kevin Manthey

1 Leben als Digitaler Nomade. Ortsunabhängig arbeiten und selbstbestimmt leben.

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