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Gewohnheit statt Disziplin: Tägliche Erinnerungen an Deinen Erfolg

Blog über Gewohnheiten aufbauen mit taeglichen Erinnerungen
Veröffentlicht von Kevin Manthey

Du hast den Wunsch nach mehr Disziplin? Wer hat das nicht… Doch bei der Umsetzung scheitern die meisten. Viele machen den Fehler und stürzen sich übermotiviert in das neue Vorhaben. Sicherlich kennst du das. Am ersten Tag freust du dich wahrlich auf die neue Aufgabe. Endlich Disziplin. Endlich ein besseres und geordnetes Leben. Doch ist der Schritt zu groß, fällst du nach den ersten Tagen bereits zurück in deinen gewohnten Alltag.

Mit diesem Artikel möchte ich dir helfen, endlich Disziplin aufzubauen! Dazu nutzen wir tägliche Erinnerungen und kleine Schritte, um nachhaltig Disziplin und Gewohnheiten aufzubauen.

Erfahre, wie du dein Leben in die gewünschte Richtung lenkst und wieso das „Warum“ so verdammt wichtig ist!

Ich wünsche dir viel Spaß mit diesem Beitrag über meine persönlichen Erinnerungen, die mich motiviert durch den Alltag treiben und dafür sorgen, dass ich stetig im Fortschritt lebe. Natürlich hoffe ich auch, dass du aus diesem Artikel viel Inspiration für dein eigenes Vorhaben ziehst!

Warum Disziplin so schwer fällt

Disziplin hat man oder halt nicht. Könnte man meinen – falsch gedacht!

Denn jeder von uns ist in der Lage, Disziplin aufzubauen.

Gewohnheit ist das Stichwort. Unsere Basalganglien übernehmen unbewusst den Großteil der Arbeit unserer Gewohnheiten. Schließlich entscheidest du dich selten dazu morgens deine Zähne zu putzen. Dies geschieht zu 98 % vollautomatisch und liegt schlichtweg daran, dass wir es schon seit Jahren täglich praktizieren.

Genauso ist es bei jeder Gewohnheit. Hast du dich erst einmal an etwas gewöhnt, braucht es selten Überwindung. Treibst du zum Beispiel schon jahrelang Sport, ist Überwindung nur sehr selten nötig.

Nutze diesen praktischen Effekt!

So ist es bei jeder Tätigkeit. Sei es das tägliche lesen, lernen, schreiben oder was auch immer: Irgendwann hast du den Punkt erreicht und es fühlt sich komisch an, wenn du es nicht machst.

So geht es mir beim Bücher lesen. Ich habe vor gut 2 Jahren begonnen, jeden Morgen nach dem Aufstehen direkt ein Buch in die Hand zu nehmen. Habe ich mal verschlafen und somit keine Gelegenheit gehabt zu lesen, fühle ich mich einfach unvollständig.

Gewohnheit, Gewohnheit

Das liegt daran, dass Gewohnheiten viel zu mächtig sind, als sie zu ignorieren.

Alte Gewohnheiten lassen sich nicht einfach so überschreiben. Hier ist ein wenig Zeit notwendig und es bedarf etwas Arbeit bzw. Umsetzung. Mit großer Disziplin schaffst du es diese großen Schritte zu setzen.

Doch was tust du, wenn du nie Disziplin gelernt hast?

Das Geheimnis ist so einfach wie simpel – fange klein an und bleib dran!

Beginne klein und halte durch!

Ist die Aufgabe zu groß folgt üblicherweise Prokrastination.

Leider neigen wir Menschen dazu von einem Extrem ins nächste Extrem zu springen. Statt gar kein Sport, möchtest du täglich 2 Stunden Sport treiben.

Jeden Tag 5 Minuten Sport treiben ist hingegen keine große Überwindung. Ziehst du dies erstmal eine Woche lang durch, beginnt sich eine neue Gewohnheit zu etablieren. Danach folgt der nächste Schritt. Nun bist du bereit täglich 10 Minuten in deine Fitness zu investieren. Eh du dich versiehst, bist du bei deinen gewünschten 2 Stunden angekommen.

Sport bzw. Fitness-Training dient an dieser Stelle nur als Beispiel. So lässt sich dieses Prinzip auf alles Mögliche übertragen. Statt Disziplin sprechen wir in diesem Artikel über Gewohnheiten. Wozu Disziplin, wenn es eine Gewohnheit ist? Oder siehst du dich als diszipliniert, weil du jeden Morgen automatisch deine Zähne putzt?

Eher nicht.

Ohne Warum scheiterst du garantiert!

Dein Warum ist ausschlaggebend und grenzt Erfolg und Misserfolg ab.

Über die Motivationspsychologie lassen sich ganze Bücher schreiben. Auch in diesem Blog wird es dazu noch etliche Artikel geben. Den wichtigsten Punkt verrate ich dir kurz.

Das „Warum“ entsteht in einem Bereich deines Gehirns, welcher abseits des Sprachzentrums liegt. Es ist rein emotional und lässt sich nur schwer mit Worten erklären. Wenn es dir leichtfällt, deinen Wunsch in Worte zu fassen, ist dein „Warum“ nicht groß genug.

Bei all dem Streben nach Disziplin solltest du nicht vergessen, dass der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Du musst dir schon tägliche Aufgaben setzen, an denen du auch wirklich interessiert bist. Es bringt nichts, wenn du dich ausschließlich auf das konzentrierst, was dein Umfeld von dir erwartet.

Denk an dein Warum!

Was bringen dir tägliche Erinnerungen?

Erst einmal nicht so viel. Denn wie bei allem ist die Umsetzung alles.

Einen guten Grund für tägliche Erinnerungen an Ziele gibt es dennoch. Mir persönlichen helfen sie meine Ziele im Laufe des Tages nicht zu vergessen.

Um Erinnerungen einzurichten gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Entweder du erstellst dir eine Liste auf einem Blatt Papier oder in Excel. Alternativ nutzt du Technologien wie dein Smartphone. Denn hier gibt es unzählige Listen-Apps, zum Beispiel Wunderlist.

Bei Wunderlist gibt e die Möglichkeit regelmäßige Erinnerungen einzustellen, sodass du zum gewünschten Zeitpunkt eine Erinnerung bekommst.

Jetzt heißt es dranbleiben!

Übrigens: Es ist ein sehr schönes Gefühl, eine Aufgabe abzuhaken und kann fast schon süchtig machen – versprochen!

Meine täglichen Erinnerungen

Als kleine Inspiration erzähle ich dir nun von meinen derzeitigen täglichen Erinnerungen in chronischer Reihenfolge. Da es ein recht dynamischer Prozess ist, ändert es sich durchaus mal.

Folgende Erinnerungen stammen aus dem März 2019.

05:05 Uhr: Stehe morgens auf: Direkt Übernahmemodus

Die Person hinter Kollegah liefert bereits seit über einem Jahrzehnt viel Inspiration für mich und meinen Lebensweg. Wir beide stehen für ein selbstbestimmtes Leben ein und streben nach Freiheit in jeder Hinsicht. Obige Textzeile stammt übrigens aus dem Song „Fokus“.

Durch diese tägliche Erinnerung ist mein Fokus sofort auf meine Ziele gerichtet.

Mittlerweile liebe ich das frühe Aufstehen. Zumindest den Zeitpunkt, wenn ich gegen halb 6 in meinem Wohnzimmer angekommen bin. Damit ich auch jeden Morgen sofort weiß, warum ich aufstehe, bekomme ich die erste Erinnerung bereits um 5 Uhr auf meine Smartwatch gesendet.

Spätestens dann bin ich aufgestanden mache mich auf in Richtung Küche und starte mit meiner Morgenroutine – #Übernahmemodus.

Es muss ja nicht unbedingt Kollegah sein. Vielleicht hast du ja auch ein Zitat oder eine Textzeile, die dich motiviert. Durch tägliche Erinnerungen vergisst du nie wofür du morgens aufstehst und arbeitest. Manchmal vergessen wir das viel zu leicht und starten deprimiert in den Tag.

Verhindere dies mit reichlich Motivation einer täglichen Erinnerung!

Denn nur durch Produktivität und Umsetzung lenkst du dein Leben in die gewünschte Richtung. Ein guter Start in den Tag ist ausschlaggebend!

05:15 Uhr: Frage dich was du heute machst, um im Fortschritt zu leben

Nachdem ich mit einem Bulletproof Coffee in der Hand aus der Küche komme, bekomme ich diese Erinnerung. Fortschritt kannst du nur leben, wenn du täglich kleine Schritte setzt.

Für stetiges Wachstum ist Bildung unabdingbar. Daher greife ich jeden Morgen zu einem Buch, welches mich weiterbringt.

06:05 Uhr: Lerne täglich 日本語 !

Einer meiner Ziele ist es eine Sprache jeder Weltregion zu sprechen. Warum genau erkläre ich vermutlich noch mal in einem anderen Artikel. Doch nebenbei hat das Erlernen von Fremdsprachen positive Effekte auf dein Gehirn. Zudem macht es mir einfach Spaß.

Seit Anfang 2018 lerne ich Japanisch. Dabei habe ich vor kurzem eine Leitner-Box in meine Morgenroutine integriert. Die tägliche Erinnerung hilft mir also, das Wiederholen meiner Vokabel-Karten nicht zu vergessen.

Außerdem ist es ein schönes Gefühl, wenn du bereits morgens schon eine Aufgabe deiner To-Do-Liste abhaken kannst!

10:15 Uhr: You decide every single day to be rich or poor

Bei allem Streben nach Freiheit darf natürlich auch nicht die finanzielle Situation vernachlässigt werden.

Denn:

A penny saved is an penny earned!

Eine tägliche Erinnerung, wie viele unnötige Ausgaben wir tätigen ist nicht schlecht und lässt Euros einsparen. Es geht nicht darum zu geizen. Doch regelmäßig verschwenden wir das Geld förmlich für kurzfristiges Vergnügen. Das Zitat dieser täglichen Erinnerung stammt von Robert T. Kiyosaki aus Klassiker-Buch Rich Dad, Poor Dad*.

13:30 Uhr: Schreibe deine täglichen 1000 Worte

Ich liebe es zu schreiben. Dabei gehe ich manchmal so richtig auf. So doof das klingt, doch manchmal vergesse ich das. Immer dann, wenn ich nicht am Schreiben bin, habe ich keine Lust. Seit geraumer Zeit schreibe ich fast täglich 1000 Wörter in ein leeres Word Dokument

15:00 Uhr: Schaue täglich aufmerksam ein Lern-Video

Neben Büchern sind Videos ein hervorragendes Medium, um die Bildung täglich voran zu treiben.

Egal ob YouTube oder auch Videokurse: Lernvideos sind Bestandteil meines Tages und geben mir täglich neue Inhalte. Egal ob Inspiration oder nützliche Tipps für meine Projekte. Es ist wichtig für alles offen zu sein und im Anschluss selbst zu testen! Dabei nutze ich Videos für die verschiedensten Themen. Es muss nicht unbedingt mit meinen Projekten zusammenhängen.

Von allem ein bisschen zu wissen, schadet sicherlich nicht.

Fazit

Jetzt kennst du den Großteil meines Alltags. Tägliche Erinnerungen treiben mich durch den Tag und sorgen dafür, dass ich stetig produktiv bleibe und an meinen Zielen arbeite. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Inspiration bieten und du kannst den ein oder anderen Punkt für deinen Tag nutzen.

Wie sieht es bei dir aus?

Hast du auch tägliche Erinnerungen eingerichtet? Sei es auf dem Smartphone oder anderweitig. Schreib mir doch in die Kommentare, wie du täglich dran bleibst und jeden Tag einen Schritt näher an deine Ziele kommst!

Über den Autor

Kevin Manthey

Steht auf Optimierungen und mag es produktiv zu sein. Manchmal aber auch nicht. In seinem Blog erfährst du, ob er in letzter Zeit wirklich produktiv war oder schon wieder die Zeit verschwendet!

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