Bildung Finanzen

Die 3 Grundlagen des effizienten Finanzmanagments (Gastbeitrag)

Grundlagen eines effizienten Finanzmanagement
Veröffentlicht von Basti

Die wichtigste Regel beim Umgang mit Geld ist: “Verdiene mehr Geld, als du ausgibst”. So einfach sie klingt, so schnell wird sie vernachlässigt. Die eigenen Einnahmen kennen die meisten noch ziemlich gut, aber bei den Ausgaben herrscht schnell ein absolutes Chaos. Das eindrucksvollste Beispiel sind vermutlich Lottogewinner. Sie haben einmal eine sehr, sehr hohe Einnahme und denken, dass sie sich um Geld keine Gedanken machen müssen. Das Ergebnis ist bei vielen, dass sie nach 1-2 Jahren finanziell schlechter  dastehen, als vor dem Lottogewinn. Auch wenn vermutlich nicht im Lotto gewonnen hast, ist es unglaublich wichtig, dass du konstant mehr verdienst, als du aus ausgibst, um freier und unabhängiger zu werden. 

Durch die nächsten 3 Tools wirst du deine Finanzen ohne viel Aufwand genau im Blick haben und die maximalen Ergebnisse erzielen können.

1. Haushaltsbuch – Kenne deine Finanzen, wie deine Westentasche!

Wenn man seine Ausgaben genau kennen lernen will, dann muss man sie sich vor Auge führen können, indem du sie konstant und sorgfältig aufschreibst. Für viele klingt das im ersten Moment super aufwändig und lästig. Doch jeder hat 10 Sekunden nach dem Bezahlen Zeit, um eben kurz einen Eintrag in eine App oder ein kleines Buch zu machen, oder? Alternativ kann man sich auch abends eine Minute nehmen und alle Ausgaben des Tages aufschreiben. Länger solltest du nicht warten, da man sonst schnell etwas vergisst. Ich persönlich empfehle eine App zu nutzen, da man so viel leichter kategorisieren kann und nicht per Hand jede Kategorie zusammen addieren muss. Jedoch ist es total egal, wie du es machst – Hauptsache du machst es, denn wir brauchen die Infos für die Budget-Rechnung.

2. Budget-Rechnung – Wie viel Geld hast du zur freien Verfügung?

Die Budget-Rechnung ist häufig auch als Ein- und Ausgabenrechnung bezeichnet. Sie hat den Zweck einen typischen Monat darzustellen. Das hat den Vorteil, dass du siehst, wie viel du jeden Monat noch zur freien Verfügung hast und wie viel du z.B. jeden Monat sparen kannst. Eine Budget-Rechnung sollte spätestens dann erneuert werden, wenn du in eine neue Lebenssituation kommst, wie der Beginn des Studiums, einer neuen Arbeitsstelle oder die Geburt des ersten Kindes. Leider sind nicht alle Kosten monatlich, sondern alle 3, 6 oder 12 Monate. Rechne diese Kosten runter auf die monatlichen Kosten runter und Tage sie als Ausgabe ein. Um das Geld für diese Dinge von allen anderen Ausgaben zu separieren, gibt es das Tagesgeldkonto. 

Finanzplanung ist das A und O beim Geld sparen und vermehren
Die Planung ist bei einem effizienten Finanzmanagements das A&O!

3. Tagesgeldkonto – Nie mehr überraschende Kosten!

Das Tagesgeldkonto ist ein kostenloses Unterkonto von deinem Girokonto. Du kannst es als Briefumschlag verstehen, in den du Geld aus dem Portmonee (deinem Konto) legen kannst, um es für einen bestimmten zweck zu separieren. So kann es dir nicht passieren, dass du es ausversehen mit ausgibst. Zum Beispiel den Semesterbeitrag, jährliche Versicherungsbeiträge oder die GEZ-Gebühren kannst du so jeden Monat per Dauerauftrag zur Seite legen und das alles vollautomatisch. Beachte nur, dass du nicht mehrere Gelder aus ein Tagesgeldkonto einzahlst und damit den überblick verlierst. Trenne die unterschiedlichen verwendungen sauber und beschrifte die Tagesgeldkonten. So wird dich keine Rechnung mehr überraschen! 

Pro-Tipp: Nach einiger Zeit müssen auch Kühlschrank, Laptop oder Handy erneuert werden. Schätze, wann du dir es neu kaufen wirst und lege das Geld schon jetzt zur Seite, indem du jeden Monat zumindest einen Teil des benötigten Betrages zur Seite legst. Es wird ein tolles Gefühl beim Kaufen sein!

Fazit

Jeder gesparter Euro ist ein verdienter Euro und um sparen zu können muss man seine Finanzen im Griff haben und genau kennen. Genau dafür hast du die Budget-Rechnung, das Haushaltsbuch und das Tagesgeldkonto. Fang einfach an und schreibe alle deine Ausgaben auf, egal ob digital oder analog, damit du deine Ausgaben besser kennen lernst. 


Dieser Gastbeitrag stammt von Basti, dem Gründer von brainityfinanzen.de. Auf seiner Webseite erfährst du mehr über einen effizienten Umgang mit Finanzen und erhältst praktische Sofort-Tipps für deinen Alltag, damit du deinen finanziellen Zielen jeden Tag einen Schritt näher kommst!

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Über den Autor

Basti

Hey, ich bin Basti, ausgebildeter Bankkaufmann, angehende Psychologe und Gründer von Brainity. In meiner Zeit als Bankkaufmann habe ich zwei Dinge gelernt: 1. dass die meisten viel zu wenig Ahnung über Finanzen haben und 2. dass es nicht viel braucht, um seine Finanzen selber, erfolgreich zu führen. Und genau das möchte ich mit Menschen wie dir teilen und eine Begeisterung für das Thema wecken. Ich freue mich, wenn ich das bei dir schaffe und erst recht, wenn du mich davon teilhaben lässt.
Dein Basti von Brainity

3 Kommentare

  • Hey Basti!
    Ich finde deine Aussage zu dem Haushaltsbuch echt klasse! Hab mir selbst schon Gedanken dazu gemacht wie ich sinnvoll mit meinen Finanzen vorankommen könnte und jetzt dazu noch deinen Artikel gesehen. Ich werde mal anfangen meine Ausgaben zu dokumentieren 🙂

  • Sehr guter Beitrag, mit wertvollen Tipps und Tricks! Sehr verständlich, kurz und knapp gehalten, eindeutig und nah am Alltag! Und dabei auch noch gut zu lesen 😀

    Ich selbst führe bereits ein Haushaltsbuch, aber die anderen beiden Vorschläge scheinen mir durchaus sinnvoll und eine gute Ergänzung, um einen noch besseren Überblick zu behalten!

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