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Lerne dein Zukunfts-Ich kennen: Stelle dir diese 7 Fragen, bevor es zu spät ist

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Veröffentlicht von Kevin Manthey

Ich freue mich alt zu werden. Viel erlebt zu haben, von denen ich berichten kann. Genug Vermögen aufgebaut, um mich und meine Familie zu versorgen und reichlich Zeit zur Verfügung zu haben.

Wie sieht es bei dir aus?

Hast du dein Zukunfts-Ich schon kennengelernt?

Falls nicht, wird es höchste Zeit!

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Dein Zukunfts-Ich sollte keine fremde Person sein

Für viele Menschen ist das eigene Zukunfts-Ich fremd.

Zumindest haben sie sich nie Gedanken gemacht, welche Person sie in Zukunft sein möchten. Ohne klare Ziele, in welche Richtung sich das Leben entwickelt, verläuft es meist in ungewünschte Richtungen.

Dabei ist es wichtig, sich mit dem zukünftigen Ich auseinander zu setzen.

Einerseits um die Grundlagen zu legen. Andererseits auch, weil die Entfremdung eine Identifizierung verhindert.

Die Bereitschaft an sich selbst zu arbeiten, hängt von dem jeweiligen Standpunkt ab.

Wer sich nicht mit seinem älteren Ich identifizieren kann, wird weniger Vorsorge leisten. Die Motivation hinsichtlich Bildung, Ernährung und Vermögensaufbau ist geringer als bei Leuten, die sich ihre Zukunft ausgemalt haben und sich mit ihrem Zukunfts-Ich identifizieren können.

Gestalte dein Leben, statt Lebensläufen zu folgen

Die meisten von uns haben Träume.

Was fehlt sind Planung und Umsetzung. Manche haben immerhin eine Planung bereit, doch die wenigsten starten die Umsetzung. Das mag an mangelnder Motivation oder am falschen Plan liegen.

Damit dir ein guter Plan beginnt, solltest du mit dem Endpunkt anfangen: wo möchtest du hin? Welche Person mit welchen Charakterzügen möchtest du sein?

Mach dir Gedanken um deinen zukünftigen Lebensstandard.

Überlege dir, was du brauchst, um ein schönes Leben zu haben.

Auf welche Ereignisse, Werke oder Karriere möchtest du zurückblicken und davon berichten können?

Das Ziel gibt die Richtung vor

Umso mehr Gedanken du dir machst, desto klarer wird das Bild vom Zukunfts-Ich.

Und je klarer die Vision, desto stärker die Identifizierung.

Hast du dir nun dein zukünftiges Ich visualisiert, musst du diese Version leben, bis du sie in die Realität umgesetzt hast.

Haben wir das Endziel im Kopf, wissen wir in welche Richtung unser Leben verläuft.

Sicherlich wird der Weg nicht geradeaus verlaufen. Doch auch bei einer slalomartigen Weise halten wir die Richtung bei und gestalten unser Leben selbstbestimmt.

Mit einem Ziel im Blick treffen wir klügere Entscheidungen.

Dies betrifft auch die Finanzen. Wer weiß, für wen er spart (bzw. investiert), fällt der Konsumverzicht leichter. Immerhin haben wir ein Ziel, mit dem wir die Eckpunkte der Entscheidung vergleichen können.

Zudem lässt es uns Chancen erkennen, die wir wohl sonst verpasst hätten.

Zeitreise: Wie du dein Zukunfts-Ich kennenlernst

Wie gehst du vor, wenn du gar keinen Anhaltspunkt hast?

Einfach so gar keine Ahnung hast, in welche Richtung du dich entwickeln wirst? Lass dich inspirieren.

Finde eine Tätigkeit, an der du gefallen findest.

Entweder machst du dir Gedanken, womit du sonst deine Zeit vertreibst oder was du früher gerne getrieben hast. Dazu reicht schon eine Mindmap oder eine stichpunktartige Liste aus.

Vielleicht hilft es dir auch, dich mit Freunden darüber zu unterhalten und anderen Perspektiven zu begegnen, um deine Zukunft zu gestalten.

Schreib dir jede neue Erkenntnisse auf, auch wenn sie zunächst unwichtig erscheint.

Im Laufe der Zeit ergibt sich das Bild wie von selbst.

Weitere Aspekte sind deine Hobbys. Schnapp dir Bücher von Persönlichkeiten, die deine Leidenschaft geprägt haben und dir etwas bedeuten. Erfahre mehr über ihren Lebensweg.

Vielleicht ändert nur ein Satz dein Leben komplett und du weißt, in welcher Richtung sich dein Zukunfts-Ich befindet.

Nebenbei gibt dir das regelmäßige Lesen von Büchern eine Orientierung für dein Leben.

Schließlich spiegelt ein gut gefülltes Bücherregal deine Interessen wider.


Es gibt gute Gründe, täglich zu lesen. Erfahre mehr:

Zum Blog: Tägliches Lesen


Visualisiere dich selbst

Bist du schon einen Schritt weiter und bist dir im Klaren, wohin du möchtest?

Dann wird es Zeit, sich in diese Richtung zu bewegen. Vieles im Alltag – und somit in unserem Leben – läuft unbewusst ab.

Daher müssen wir zunächst Einfluss auf unser Unterbewusstsein nehmen. Das wird zwar einige Zeit benötigen, wird uns jedoch letztlich deutlich schneller ans Ziel bringen.

Hierbei handelt es sich um Visualisierung deiner Zukunft.

Neben Affirmationen bietet diese Methode eine gute Möglichkeit, nachhaltig auf unsere unbewussten Entscheidungen auszuwirken.

Visualisierung bedeutet, dass du dir gedanklich ausmalst, wie du Leben möchtest.

Stell dir bis ins kleineste Detail vor, wie es sich anfühlt, genauso zu leben.

Hast du ein finanzielles Ziel, visualisierst du, dein Vermögen. Fahre in dem Traumauto zu deinem Traumhaus und spüre, wie es sich anfühlt.

Als nächstes betrachtest du deine Persönlichkeit. Schau dir die Personen an, die sich in deinem zukünftigen Umfeld befinden und frage dich, welche Bindungen du zu ihnen hast.

Diese Übung mag sich zu Beginn ungewohnt anfühlen.

Doch je öfter wir diese umsetzen, desto vertrauter werden die Bilder, die durch Visualisierung einhergehen. Stell dir vor, welche Person du sein möchtest und du wirst diese Person.

Auf diese Weise stärken wir nachhaltig die Identifizierung zu unserem Zukunfts-Ich.

Außerdem nehmen wir direkten Einfluss auf unser Gehirn.

Denken reicht aus, damit Neurone aktiviert werden und neue Verbindungen geschaffen werden. Häufen sich die Aktivierungen derselben Neurone, stärkt dies die Verbindung. So gesehen verknüpfen sich die Gehirnzellen nach unseren Vorstellungen.

Mit Visualisierung bilden wir somit die Gehirnzellen, die uns auf unser zukünftiges Leben vorbereiten.


Sobald du weißt, in welche Richtung es geht, brauchst du Ziele.

Zum Blog: Wie du (richtig) Ziele setzte und diese erreichst


Diese Fragen ergeben dein Zukunfts-Ich

Fragen sind ein nützliches Mittel, um Informationen offen zu legen.

Folgende Fragen helfen dir dabei, deinen Lebensentwurf zu zeichnen:

  • Wie möchte ich in Zukunft leben?
  • Was benötige ich, um mich wohlzufühlen?
  • Wie definiere ich Wohlstand?
  • Welche Personen befinden sich in meinem Umfeld, welche nicht?
  • Was habe ich erlebt, wovon möchte ich berichten können?
  • Auf welches Werk/welche Karriere möchte ich zurückblicken?
  • Wie viel Geld möchte ich in 5, 10, 15, 25, 50 Jahren besitzen?

Die Umsetzung: Mit Freude alt werden

Zu Beginn sind flexible Zwischenziele und Meilensteine sinnvoll.

Wichtig ist es, das Endziel im Kopf zu haben. Während der Umsetzung ergeben sich viele Situationen, die nicht zu unseren Plänen passen. Da wir sie dennoch zu lösen haben, bieten flexible Planungen mehr Spielraum. Sobald sich erstmal unser Bild vom Zukunfts-Ich verfestigt hat, werden wir auf dem Weg dorthin intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen.

Ich frage mich täglich, was ich heute tun kann, um meinem Ziel näher zu kommen.

An dem Badezimmerspiegel hängt ein Post-It, der mich jeden Morgen daran erinnert, mir 5 Aufgaben zu notieren. Während meiner Morgenroutine überlege ich, was ich heute umsetzen möchte.

5 Aufgaben pro Tag entsprechen 1.825 Umsetzungsschritte pro Jahr.

Glaubst du jetzt immer noch, dass du dein Leben nicht selbst bestimmen kannst?

Zukunfts-Ich kennenlernen Umsetzungsschritte

Über den Autor

Kevin Manthey

1 Leben als Digitaler Nomade. Ortsunabhängig arbeiten und selbstbestimmt leben.

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